Die Geschichte von EVD

Für manche Menschen ist Videoproduktion nicht nur eine technische Aufgabe. Sie ist eine Möglichkeit, sich auszudrücken, Spuren zu hinterlassen und die eigene Stimme hörbar zu machen.

Und doch wurden viele Videobearbeitungswerkzeuge über Jahre hinweg so gebaut, dass blinde und tastaturorientierte Nutzer vom kreativen Prozess ausgeschlossen blieben. Aus genau diesem Mangel ist EVD entstanden.

EVD beruht auf einem einfachen Gedanken: Videoproduktion kann zugänglicher, verständlicher und freier für alle werden. Wenn jemand eine Geschichte formen und eine eigene Sicht teilen will, sollten Barrieren nicht im Weg stehen.

Mit EVD reicht der Weg von grundlegenden Schnittaufgaben bis zu reicheren und mehrschichtigen kreativen Abläufen. Videos schneiden und formen, Übergänge hinzufügen, Audio, Bilder und Texte platzieren, Untertitel erstellen, mit Videolayern arbeiten, Slideshows vorbereiten, Audio synchronisieren und einzelne Teile zu einem sinnvollen Ganzen zusammenführen, all das gehört zu der Produktionswelt, die EVD öffnen will.

Darüber hinaus bringt die OBS-Integration barrierefreie Aufnahme und Live-Streaming in denselben Arbeitsweg. EVD ist nicht nur ein Schnittwerkzeug. Es wird Teil einer größeren Reise, die zum Erstellen, Aufnehmen, Vorbereiten und Teilen führt.

Vielleicht ist gerade das der spannendste Teil: Mit der KI-Unterstützung in diesen Abläufen kann selbst ein vollständig blinder Nutzer ausdrucksstarke und wirklich kreative Videobearbeitungen erstellen. Das ist nicht nur eine technische Möglichkeit. Es bedeutet, dass ein Bereich, der früher weit entfernt schien, jetzt wirklich erreichbar wird.

Mit den neuesten Versionen ist EVD reifer, einladender und offener geworden. Der Ersteindruck, der Projektstart, die visuelle Struktur und die Lesbarkeit der Zeitleiste wurden neu durchdacht. Gleichzeitig erhielt EVD Mehrsprachigkeit und kann so Menschen aus verschiedenen Sprachräumen erreichen, ohne seinen barrierefreien Kern zu verlieren.

Für mich ist EVD nicht nur Software. Es ist die Hoffnung, dass kreatives Arbeiten inklusiver werden kann und dass Technologie helfen kann, Unabhängigkeit wachsen zu lassen. Wenn diese Arbeit auch nur einer Person hilft, eigene Inhalte freier zu produzieren und die eigene Stimme weiter zu tragen, dann hat diese Reise ihren Sinn gefunden.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Weg begleiten, unterstützen, testen und Rückmeldungen geben.